Äquatoriales IEM-Kabel
Äquatorial gespleißtes versilbertes OFC. MMCX- und 2-Pin-Anschlussoptionen.
Hauptmerkmale
Spezifikationen
Das Kabel, das mit den meisten IEMs geliefert wird, ist ein Nachgedanke — ein Massenprodukt, bezogen von denselben Lieferanten, die Ladekabel für Mobiltelefone herstellen. Es verwendet typischerweise kupferkaschierte Aluminiumleiter (CCA) mit PVC-Isolierung, terminiert mit den Steckverbindern, die die minimale mechanische Spezifikation zum niedrigsten Preis erfüllen. Die elektrischen Eigenschaften eines solchen Kabels werden nicht kontrolliert, nicht spezifiziert und sind für den Qualitätssicherungsprozess des Herstellers nicht relevant. Dies ist wirtschaftlich rational und akustisch nicht vertretbar.
Das Äquatoriale IEM-Kabel verwendet vier Kerne aus versilbertem sauerstofffreiem Kupfer in einer Litz-Flechtgeometrie. Die Versilberung erhöht die Oberflächenleitfähigkeit des Kupfers um 6 %, was relevant ist, da der Skin-Effekt bei Audiofrequenzen über 10 kHz den Stromfluss in die äußerste Schicht des Leiters konzentriert — die Schicht, in der sich das Silber befindet. Die Litz-Flechtung stellt sicher, dass jeder Kern über seine Länge gleichmäßig jede Position im Kabelquerschnitt einnimmt und verhindert, dass ein einzelner Kern konsistent näher an oder weiter von externen Interferenzquellen entfernt ist. Die geschäumte Polyethylen-Isolierung hat eine Dielektrizitätskonstante von 1,5 — verglichen mit 3,4 für PVC — was die verteilte Kapazität des Kabels auf unter 28 Pikofarad pro Meter reduziert. Hohe Kabelkapazität bildet mit der Impedanz des Kopfhörers einen Tiefpassfilter, der die Höhen bei einer Frequenz abrollt, die von Kabellänge und Treiberimpedanz abhängt. Bei einem 1,3-Meter-Kabel und einem 14-Ohm-IEM erzeugt die Kapazität eines PVC-isolierten Kabels von 80 pF/m einen -3-dB-Punkt bei ungefähr 140 kHz — weit über der Hörbarkeit. Dasselbe Kabel bei 28 pF/m verschiebt diesen Punkt auf ungefähr 400 kHz. Ob dies relevant ist, ist eine Frage, die wir uns entschieden haben, nicht zu beantworten.
Der äquatoriale Splice an jedem Terminierungspunkt ist dieselbe Technik, die in unserer gesamten Kabelproduktlinie verwendet wird. Jede Lötstelle wird mit dem Kabel in Ost-West-Ausrichtung in unserer äquatorialen Anlage hergestellt, was sicherstellt, dass die kristallographische Erstarrung des Lots in einer magnetisch symmetrischen Umgebung erfolgt. Die resultierende Verbindung hat keine bevorzugte Stromflussrichtung — eine Eigenschaft, die wir mit einem Vierdraht-Widerstandstest in beiden Richtungen messen und auf dem Qualitätskontrolldokument zertifizieren, das jedem Kabel beiliegt.
Das Kabel terminiert am Quellende in einem 4,4-mm-Pentaconn-Symmetriestecker, mit Schraubadaptern für 3,5-mm-unsymmetrisch und 2,5-mm-symmetrisch im Lieferumfang. Am IEM-Ende ist das Kabel mit MMCX- oder 2-Pin-0,78-mm-Steckverbindern erhältlich — bitte bei der Bestellung angeben. Die beiden Standards sind mechanisch inkompatibel und elektrisch identisch, was eine nützliche Zusammenfassung des Standardisierungsansatzes der IEM-Industrie ist.